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Liebe Betroffene, wagt den Schritt, er ist es wert! Ihr werdet wissen, wann der richtige Zeitpunkt für Euch gekommen ist. Ich wünsche Euch so viel Glück und gute Erfahrungen, wie ich sie gemacht habe. Wendet Euch an erfahrene Kliniken und sucht, so lange ihr nicht sicher seid weiter den Kontakt zu anderen Betroffenen, die Euch mit Ihren Geschichten Mut machen können. Danke Danke an Herrn Ravenstein, der mit viel Liebe und Mühe diese Homepage pflegt und dessen Frau, die uns allen vorgemacht hat, wie es geht und dass sich der Mut zur OP jederzeit lohnt. Ich weiß nicht, ob ich ohne sie jemals den Mut zur OP gefasst hätte. Danke an Prof. Dr. Grunert, Dr. Glaser und Dr. Schwandt an der Uni-Klinik Mainz für die hervorragende Leistung und dafür, dass sie sich für alle meine Fragen immer Zeit genommen haben, ihnen verdanke ich „mein neues Leben“ und nicht zuletzt Danke an alle Krankenschwestern, Pfleger, Schüler und Mitarbeiter der Uni-Klinik Mainz, für die liebevolle und aufmerksame Betreuung während meines stationären Aufenthalts. Meiner Familie, der besten Familie der Welt! Operation Bei dem nächsten Besprechungstermin in der Uni-Klinik Mainz wurde ich von Herrn Dr. Glaser, der mich später operieren sollte, und dessen Assistenzarzt 1 Stunden über die OP und deren Risiken aufgeklärt. Ich hatte einen Fragenkatalog vorbereitet, den diese mir in aller Ruhe und anhand von verschiedenen Zeichnungen erklärten. Ich war zur OP bereit! Zwei Wochen später stand mein OP-Termin. Von jetzt ab zählte ich die Tage. Ich freute mich regelrecht darauf. Die Schmerzen waren zu dem Zeitpunkt wieder mal ganz schlimm, so dass meine Entscheidung zur OP sich jeden Tag erneut bestätigte. Auch die Seite von Herrn Ravenstein gab mir in dieser Zeit erneut viel Mut! Zwei Tage bevor ich ins Krankenhaus ging wurden die Schmerzen wieder etwas besser und die letzten beiden Tage im Krankenhaus vor der OP war es so gut wie nie, so ruhig war ich dadurch, dass ich davon überzeugt war, dass nun alles besser werden würde, denn schlimmer als vorher dachte ich mir -, konnte es ja kaum werden, das war einfach kein Leben mehr! Man kann wirklich sagen, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits auf die OP freute. Am 13. November 2007 war es dann soweit. Ich war die Ruhe selbst, als ich in den OP geschoben wurde und hätte heulen können vor Erleichterung. Was nach dem Eingriff an Schmerzen auf mich zukommen würde, interessierte mich in dem Moment überhaupt nicht. Nach vier Stunden war alles vorbei. Eine viertel Stunde nach der OP war ich wieder ansprechbar. Ich fühlte mich gut und hatte erstaunlicherweise keine Kopfschmerzen. Das einzige was ich fühlte, war der Wundschmerz. Ich spürte die Naht, aber das waren keine Schmerzen und nichts im Vergleich zu vorher. Die Trigeminus-Schmerzen waren wie weg geblasen. Die Wange fühlte sich taub an, aber es war vorbei! Ich konnte mein Glück kaum fassen. Es ging mir ständig besser. Ich hatte Glück und blieb von Schwindel und Übelkeit verschont. Die erste Nacht blieb ich auf der Intensiv-Station, dann durfte ich auf mein Zimmer. Mein Kopf fühlte sich schwer an, der Wundschmerz war noch zu spüren, aber ansonsten ging es mir gut. Ich konnte am zweiten Tagen schon wieder auf dem Flur spazieren und sogar Treppen steigen, aber ich wollte es ja nicht übertreiben. Ich habe in dieser Zeit sehr viel Wasser getrunken, denn ich hatte gehört, man könne damit die Medikamente aus dem Körper spülen und die Nachwirkungen der Narkose mindern. Am dritten Abend nach dem Eingriff habe ich mir ein leichtes Schlafmittel geben lassen, damit ich durchschlafen konnte, denn mein Nacken hatte sich doch durch den Wundschmerz etwas verspannt und die Schulter schmerzte daher leicht. Das wäre auch so auszuhalten gewesen, aber ich wollte eben einmal wieder eine Nacht durchschlafen. Auch das funktionierte hervorragend. Nach dieser Nacht hatte ich erneute Kraft geschöpft. Sieben Tage nach der OP wurde ich als neuer Mensch nach Hause entlassen. Die Wange ist immer noch leicht taub, aber das sollte sich in den nächsten 3 4 Wochen legen. Meine Familie kann es kaum glauben, dass ich alles so gut überstanden habe und dass es mir bereits wieder so gut geht. Das einzige, was mir ein wenig zu schaffen macht, ist die Reduzierung der Medikamente. Manchmal habe ich dadurch leicht zittrige Hände oder Knie. Gleich nach dem Eingriff hat man Lyrica und Garbamazepin um die Hälfte herabgesetzt. Jetzt nehme ich wöchentlich weniger und in fünf Wochen nehme ich dann nichts mehr. In drei Monaten wird es noch eine Nachuntersuchung geben und dann ist hoffentlich endgültig alles vorbei!!! Ps: Da ich sie kenne und mehrmals Telefoniert haben: Ja kann ich sagen es ist alles vorbei! Anton
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